Vita

Den im Jahre 1982 gegorenen Dornfelder verbindet nichts, aber auch gar nichts mit der Biographie des seeehr seeehr guten Geheimagenten, der im wirklichen Leben “Philipp” zu heißen vorgeben zu müssen glaubt, damit er in seiner Vita wenigstens einmal ein komplexes Prädikat schreiben kann.
Der in ein traditionsreiches Bürstenbindergeschlecht hineingeborene Urzeitkrebszüchter absolvierte eine sehr kostspielige, videoüberwachte Ausbildung zum Der-Typ-der-im-Lager-über-Sachen-stolpert.
Mit Anfang 19 verpflichtete er sich freiwillig beim XIV. Gulaschkanonenregiment der Bundeswehr, quittierte den Dienst aber aus großer Enttäuschung über die Feuerkraft nach 42 Minuten und wechselte zum FBI, wo er sämtliche Rekorde untertraf. Als er eigenhändig alle Schurken der Welt besiegt hatte, wie er selbst betont, pensionierte ihn das FBI und verabschiedete ihn mit über 9000 Salutschüssen, von denen er jedoch nur dreien auswich.
Nachdem man ihm in einer neun… ach was… achtzehn Wochen dauernden Operation bei völliger Dunkelheit auf der Motorhaube eines durchs karge, karge, karge Vorpommern rasenden Monstertrucks ein Holzbein, ein Glasauge, eine Hakenhand und einen Papageien angenäht hatte, sorgte er wenig später als der 6-Millionen-Zloty-Mann für immens viele (Anm. d. Redaktion: 2) Schlagzeilen. Es soll nicht verschwiegen werden, dass er als Erfinder des Schieberechens, einer verkehrtherummen Harke, das Verständnis der modernen Mathematik nicht nachhaltig beeinflusst hat.
Auch in seinem letzten Gastvortrag “Von Steinbrücken und Holzwegen” bei den Bochumer Stadtwerken zeigte er desinteressierten Politikern, was eine Harke ist. So sind der Rechen, die Kuckucksuhr, der Kaninchennasenbeutler, das Reisekostenabrechnungsformular und der Kartoffelbrei die stärksten Symbole in seinem künstlerischen Wirken. Im Alter von nur [unleserlich] Jahren hat er sein von der Bundesagentur für AusDenArbeitslosenStatistikenVerschwinden (BAFADASV) mit heißer Luft gefördertes Studium der angewandten Cafeteristik an einer der renoviertesten deutschen Universitäten mit Auszeichnung abgebrochen.
Seine engstirnigsten Verwandten beschreiben ihn mit Edding, wenn er betrunken schläft, und als sehr aufgeweckten Zeitgenossen. Außer Dienst trägt er meistens ein Wortgewand und ist vor allem an seiner unverwechselbaren Nichterkennbarkeit zu erkennen. Mit großem Eifer trainiert er seit 2010 über 70 Stunden die Woche, um im kommenden Jahr seinen großen Lebenstraum zu verwirklichen: Er möchte alleine in unter 48 Stunden mit nur zwei Sauerstoffflaschen den Mount Everest richtig buchstabieren. Wünschen wir ihm alles Gute!